Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„Ich beginne – wie im Lehrwerk angeregt –, behutsam mit meinen Schülerinnen und Schülern auf Englisch zu schreiben. Trotzdem schreiben einige Schüler die Wörter immerzu fehlerhaft. Wie gehe ich damit um?“

Im Englischunterricht hören die Kinder neue Wörter mehrmals, sprechen sie und werden erst später mit dem Schriftbild konfrontiert. Wir wissen, dass die Kinder auch in der deutschen Rechtschreibung Fehler machen, aber im Englischen ist die Diskrepanz zwischen Lautbild und Schriftbild noch größer.

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Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„Wie sollte man als Lehrkraft mit Lob und Höflichkeitsphrasen im Fremdsprachenunterricht umgehen?“

Meine Unterrichtserfahrung von vielen Jahren zeigt, dass es nicht vorteilhaft ist, Lob ständig zu gebrauchen.

Richtig loben: Die „Dosis“ macht’s

Wenn die Kinder beispielsweise am Beginn der Unit School ihre Partner testen und meine Beobachtung zeigt, dass es gut funktioniert, dann ist meines Erachtens ein Lob nicht nötig. Auch wenn sie einen chant oder song gut durchführen, neige ich nicht dazu zu loben.

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Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„Der Endspurt bis zu den Sommerferien läuft – wie bereite ich meine Viertklässlerinnen und Viertklässler im Englischunterricht in dieser Zeit optimal auf den Übergang zur weiterführenden Schule vor?“

Erstens ist es wichtig, dass der Wortschatz gezielt wiederholt wird. Am besten geschieht dies, indem Wortfelder bearbeitet werden. Die Kinder sammeln beispielsweise Wörter und Phrasen zum Thema food and drink, family, body, etc.

Dabei ist es wichtig, dass die Aussprache der Wörter und Phrasen richtig ist und die Kinder die Wörter auch lesen können.

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Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„Ich möchte Englisch auch einmal an einem außerschulischen Lernort fächerverbindend unterrichten. Welche Orte eignen sich hierfür in besonderer Weise?“

Die folgenden außerschulischen Lernorte sind gut geeignet: ein Garten oder Wald, ein See oder Teich, ein Einfamilienhaus, ein Flughafen, ein Kaufhaus/Einkaufszentrum und ein Bauernhof.

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Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„In Playway werden einige traditionelle Feste des englischsprachigen Raumes aufgegriffen. Welchen Nutzen ziehen die Kinder daraus – und wie kann ich die Feste von Kindern mit einem anderen kulturellen Hintergrund in meinen Unterricht einbeziehen?“

Die Auseinandersetzung mit Informationen über traditionelle Feste trägt dazu bei, dass sich das Weltbild der Kinder erweitert. So lernen die Kinder in Playway beispielsweise etwas über das Fest Thanksgiving und sie erfahren durch einen im Lehrwerk abgebildeten Cartoon, welche historischen Wurzeln dieses Fest in den USA hat.
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Sie fragen – Prof. Dr. Gerngross antwortet

„Die Filme Mia & Mike enthalten viel englischen Wortschatz. Wie arbeite ich damit? Führe ich vor dem Abspielen des Films einzelne Wörter ein? Halte ich die Filme an, um Wörter zu erklären?“

Die Mia & Mike Episoden haben ein hohes Anspruchsniveau. Hauptziel ist das Globalverstehen der Videos. Die Kinder werden mit authentischer Sprache konfrontiert. Dabei ist davon auszugehen, dass nicht jedes einzelne Wort verstanden wird. Selbstverständlich kann es förderlich sein, einige Wörter vor dem Zeigen des Videos vorzuentlasten. Das geschieht möglichst multisensorisch, indem mit Hilfe von Gestik, Mimik, Bildern und dem Schriftbild das Wort oder die Phrasen erklärt und geübt werden.
Das Video kann mehrmals vorgespielt werden, ein Anhalten des Films, um Wörter zu erklären, ist jedoch nicht sinnvoll.
Wir schlagen einen methodischen Dreischritt vor:
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