Schreibanlass: „Acrostic“

Ein motivierender Schreibanlass mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist die Erstellung eines acrostics (Akrostichons). Bei dieser Textform bilden die Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ein neues Wort – oder umgekehrt: Die Buchstaben eines Ausgangswortes dienen als Anfangsbuchstaben für neue Wörter.

Beispiel:

S ONGS
C HANTS
H OMEWORK
O UTSIDE
O PEN
L ATE

Folgende Varianten haben sich in meinem Unterricht bewährt:

  1. Gemeinsame Durchführung: Der Lehrer schreibt eine Vokabel senkrecht an die Tafel und bittet die Schüler, zu jedem Buchstaben ein englisches Wort zu nennen und notiert diese.
  2. Gruppenarbeit: Der Lehrer schreibt eine Vokabel senkrecht an die Tafel und die Schüler notieren in der Gruppe passende Wörter. (Optional: Die Gruppe, die zuerst zu jedem Buchstaben ein passendes Wort gefunden hat, ist Sieger).
  3. Einzelarbeit: Schüler wählen eigene Wörter, die sie als Vorlage für ein acrostic nehmen, und gestalten damit individuelle Beiträge für die Mappe.

Folgendes ist dabei zu beachten:

  • Die Schüler benötigen unbedingt Vorlagen, aus denen sie Wortmaterial schöpfen (und abschreiben) können, z.B. den Playway Vokabelanhang oder ein picture dictionary.
  • Ein thematischer Zusammenhang zwischen dem Anfangswort und den übrigen Wörtern sollte nicht verpflichtend sein, stellt aber eine Differenzierungsmöglichkeit dar.
  • Eine besonders motivierende Vorlage für ein acrostic ist erfahrungsgemäß der eigene Vorname, z.B.
P ARTY
E AT
T REE
E NGLISH
R UN

Eine Würdigung fertiger Produkte kann z.B. in Form eines „Gallery Walks“ erfolgen. Eine noch kreativere und zugleich differenzierende Methode ist die Nutzung des actrostics als Sprechanlass:

“Try to say a sentence with each word!”

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht

Marco Hoppe

 

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